Die meisten, die zu mir kommen, haben schon einiges versucht. Wärme, Tabletten, Physiotherapie, manchmal auch eine Spritze. Manchmal wurde es besser, aber häufig kamen die Beschwerden wieder zurück. Aber die Frage, warum die Beschwerden immer wieder auftreten, hat bisher niemand beantworten können.
Genau an dieser Frage setzt meine Arbeit an. Ich schaue mir einmal die Stelle an, die wehtut, und dann suche ich nach möglichen Zusammenhängen im Rest des Körpers. Dafür nehme ich mir 60 Minuten pro Termin und die Zeit, die Sie brauchen.
Für mich fängt der Unterschied beim Zuhören an. Jeder Patient in meiner Praxis bringt eine Geschichte mit. In dieser Geschichte stecken oft schon entscheidende Hinweise. Hier höre ich besonders genau zu.
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in eigener Praxis
Ein vertrauensvolles Verhältnis entscheidet für mich über den Erfolg einer Behandlung. Ohne Vertrauen erzählen Sie mir nicht, was wirklich los ist. Und ohne Vertrauen kann Ihr Körper unter meinen Händen nicht loslassen.
Vertrauen entsteht dort, wo jemand zuhört, ohne zu urteilen. Ich hatte einmal eine Patientin mit Nackenbeschwerden, die Übergewicht hatte. Sie hatte von anderer Seite oft genug gehört, sie solle sich zusammenreißen und abnehmen, dann werde das schon. Dabei hatte sie längst sehr viel versucht. Ich habe ihr zugehört, statt ihr zu erklären, was sie falsch macht. Schon während des Gesprächs konnte sie immer mehr entspannen und sich immer besser auf die Behandlung einlassen.
Besserung ist nicht allein eine Frage der Technik oder des richtigen Präparats. Sie entsteht aus gegenseitigem Verständnis, aus Offenheit und aus dem gemeinsamen Ziel, Sie ein Stück weit zu mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden zu begleiten.
Ich bin bei der Osteopathie gelandet, weil mir als Masseur eine Frage keine Ruhe ließ: Die Verspannung war nach der Behandlung weg, und eine Woche später war sie wieder da. Warum? Die Osteopathie hat mir das Werkzeug gegeben, dieser Frage nachzugehen, und sie ist bis heute der Grund, warum mir meine Arbeit Freude macht.
Sie sucht die Ursache und bleibt nicht bei der Stelle stehen, die gerade wehtut. Sie denkt in Zusammenhängen, so wie der Körper selbst gebaut ist. Und sie kommt mit dem aus, was ich immer dabei habe: meinem Wissen, meiner Aufmerksamkeit und meinen Händen.
Das passt zu dem, was sich durch mein ganzes Berufsleben zieht: Ich lerne gern, aber nie um des Wissens willen. Wissen ist für mich erst dann etwas wert, wenn ich damit jemandem konkret helfen kann. Je mehr ich verstehe, desto mehr kann ich für den Menschen auf meiner Liege tun.
In meiner Praxis in Prenzlauer Berg ist die Osteopathie der Schwerpunkt. Was ich über die Jahre dazugelernt habe, Faszientherapie, viszerale Techniken, chiropraktische Fortbildungen, setzt sie fort und schärft sie. Jede dieser Fortbildungen kam aus einer Frage aus der Praxis, die ich mit dem, was ich hatte, noch nicht gut genug beantworten konnte.
Zu mir kommen Menschen jeden Alters, und fast alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie wollen nicht nur, dass der Schmerz weggeht, sie wollen verstehen, warum er da ist.
Am häufigsten geht es um den Rücken, den Nacken und die Schulter. Dazu kommen Hüfte, Knie und Fuß, der Kiefer, Kopfschmerzen und Schwindel, Beschwerden nach einer Verletzung oder einer Operation, und immer wieder ein Bauch, der nach dem Essen dicht macht, obwohl alle Untersuchungen unauffällig waren.
Mir ist wichtig, nicht das Symptom zu behandeln, sondern den Menschen, der damit lebt.
Deshalb kann die Behandlung bei zwei Patienten mit derselben Diagnose völlig unterschiedlich aussehen. Beim einen liegt der Schlüssel im Becken, beim anderen im Zwerchfell, beim dritten in der Art, wie er acht Stunden am Tag sitzt.
Kinder behandle ich ab etwa sechs bis sieben Jahren. Babys und Kleinkinder nicht, dafür gibt es in Prenzlauer Berg spezialisierte Kolleginnen und Kollegen.
„Beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Patienten. In meinem Fall wurde sogar die Zeit überzogen, damit das Problem 100 % erklärt werden konnte. Danke für Ihre Arbeit!“ ★★★★★ — 8. November 2024, jameda
„Eine super spannende, hilfreiche Behandlung, bei der ich das Gefühl hatte, ich werde ernst genommen und bin in guten Händen, im wahrsten Sinne des Wortes.“ ★★★★★ — 25. Juni 2024, jameda
Es handelt sich um individuelle Erfahrungsberichte. Behandlungsergebnisse sind nicht übertragbar.
Mein Weg sieht auf den ersten Blick ungewöhnlich aus: Leistungssport, Jura, Anwalt, Heilpraktiker, Osteopathie. Doch durch alles zieht sich dasselbe: Ich will Dinge wirklich verstehen, und ich will das Verstandene praktisch nutzen können. Für sich genommen reizt mich Wissen wenig. Interessant wird es in dem Moment, in dem ich damit jemandem helfen kann.

Vom elften bis zum zwanzigsten Lebensjahr habe ich geturnt und an Landes- und Deutschen Meisterschaften teilgenommen. Durch das tägliche Training habe ich sehr genau gelernt, auf mich und auf meinen Körper zu hören und ihn kennenzulernen. Dieses Feingefühl für den eigenen Körper habe ich später in der Osteopathie-Ausbildung nach außen gerichtet, auf den Körper anderer Menschen.
Dieses Körpergefühl ist geblieben. Ich mache weiterhin gerne Sport in verschiedenen Varianten, dazu gehören Yoga, Fitnessstudio, Schwimmen und Bouldern. Beruflich ging ich zunächst in eine andere Richtung und schrieb mich für das Jurastudium ein.

Am Jurastudium fand ich besonders spannend, wenn aus vielen Einzelheiten ein Fall entstand: Was ist wirklich relevant? Was gehört zusammen? Welche Lösung hilft diesem Menschen in seiner Lage weiter? Genau das brauche ich heute in jeder Untersuchung.
Nach dem Studium organisierte ich mir Praktika in Anwaltskanzleien in Barcelona und London, sieben Monate im Ausland. Mehrere Monate in einem fremden Land zu leben ist etwas anderes als Urlaub: Wohnung suchen, Alltag organisieren, sehen, wie Menschen dort wirklich leben. Das hat meinen Blick geweitet. Das Eigene ist nicht automatisch das einzig Mögliche.
Danach legte ich einen Schwerpunkt auf das Steuerrecht, weil es wieder die praktische Seite darstellte: Die Fragen kamen direkt aus dem Alltag der Mandanten. Die Wahlstation des Referendariats verbrachte ich drei Monate in einer Kanzlei in San Francisco. Nach dem Zweiten Staatsexamen begann ich als Rechtsanwalt in der Steuerabteilung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

In diesen drei Jahren merkte ich zweierlei. Erstens: Die Verbindung aus gründlichem Wissen und praktischer Anwendung liegt mir, und sie begleitet mich bis heute. Zweitens: Mir fehlte der Mensch. Ich analysierte Sachverhalte, aber ich saß niemandem gegenüber, dem es danach besser ging.
Ich wollte das behalten, was mir lag, und das ergänzen, was mir fehlte: den unmittelbaren Zugang zum Menschen. Gefunden habe ich es an einer Heilpraktikerschule in Berlin.

Die dreijährige Ausbildung hatte eine breite schulmedizinische Grundlage: Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, dazu praktische Fälle. Die Schule hatte einen Schwerpunkt in Homöopathie; daneben lernte ich Akupunktur, Pflanzenheilkunde, Massage und weitere Verfahren kennen.
Entscheidend war die Art zu denken. In der Homöopathie erfasst man nicht nur, wo es wehtut, sondern auch, wie es diesem Menschen geht, was ihn belastet, in welcher Lebenslage er steckt. Beschwerden entstehen nie im luftleeren Raum, sondern in einem konkreten Menschen mit seiner Geschichte und seinem Alltag.
Und sie hat mich darin bestärkt, offen zu bleiben: sauber denken, aber Ideen prüfen, auch wenn sie erst einmal ungewohnt wirken. Offenheit heißt für mich, Fragen zulassen, kritisch prüfen und dann entscheiden, was plausibel und hilfreich ist.

Schon während der Ausbildung arbeitete ich selbstständig als Masseur. Hier schloss sich zum ersten Mal ein Kreis: aus Körpergefühl und medizinischem Wissen wurde tägliche Arbeit am Menschen.
Was mir dabei besonders wichtig war: Was braucht die Person, die ich gerade massiere? Ist sie angespannt oder müde? Braucht sie eine ruhige oder eine kräftige, eine dynamische Massage? Wo darf das Gewebe entspannen, wo braucht es mehr Reiz, wo weniger? Und was verändert sich unter meinen Händen?
Und es entstand die Frage, die mich zur Osteopathie gebracht hat und die bei der Massage sehr häufig aufkam: Warum ist die Verspannung oder der Schmerz nach kurzer Zeit wieder da? Ich wollte nicht nur lösen, ich wollte vor allem wissen, welche Mechanismen dahinterstecken, was da los ist und was fehlt.

Deshalb entschied ich mich für ein fünfjähriges berufsbegleitendes Osteopathie-Studium, 1.350 Unterrichtsstunden nach den Richtlinien der Berufsverbände. Da ich schon Heilpraktiker war, durfte ich während der Ausbildung mit Patienten arbeiten. Ab dem dritten Jahr behandelte ich gezielt osteopathisch, mit längeren Terminen zu einem niedrigeren Preis und dem klaren Hinweis, dass ich noch lernte. Nach dem Abschluss eröffnete ich meine Praxis im Wedding, arbeitete dort elf Jahre und zog 2025 nach Prenzlauer Berg.
Die Osteopathie setzte genau an meiner Frage an. Wenn jemand mit Rückenschmerzen kommt, lautet sie nicht nur: Welche Struktur tut weh? Sondern: Warum ist sie überlastet? Ist sie die Ursache oder nur die Stelle, an der ein anderes Problem auffällt? Was gleicht der Körper gerade aus?
Was mich bis heute begeistert, ist die Verbindung aus Genauigkeit und Überblick. Ich arbeite sehr genau: Anatomie, Gelenke, Muskeln, Faszien, Nerven und Organe muss ich kennen, und ich brauche Konzentration und Fokus, um sie unter den Händen auseinanderzuhalten. Und ich frage immer, wie die einzelne Struktur mit dem Ganzen zusammenhängt. Beides zusammen wird erst dann wertvoll, wenn ich es anwende, damit es dem Patienten praktisch hilft.

Nach meiner Osteopathie-Ausbildung habe ich mich intensiv mit Faszientherapie beschäftigt. Verlieren Faszien ihre Gleitfähigkeit und stehen dauerhaft unter Spannung, entsteht im Gewebe ein Reiz, der über Botenstoffe ans Nervensystem geht. Die Spannung in Muskeln, Sehnen und Bindegewebe kann weiter steigen, bis Beweglichkeit verloren geht und Schmerz entsteht.
Durch gezielten Druck und Ausstreichen lassen sich verklebte Bereiche direkt bearbeiten. Löst sich die Verklebung, ändert sich auch die Rückmeldung ans Nervensystem: Die Spannung kann nachlassen, Bewegung wird freier. Das ist für mich die direkteste Arbeit am Ort der Beschwerde, und sie ergänzt die osteopathische Ursachensuche genau dort, wo beides zusammengehört.

Mit den Jahren wurde deutlich: Von außen kann ich die Beweglichkeit der Organe verbessern und Spannungen im Bauchraum lösen. Bei einem Bauch, der nach jedem Essen aufgeht, komme ich damit aber an eine Grenze. Mit den Händen kann ich nicht verhindern, dass immer wieder neue Luft entsteht.
Deshalb habe ich mich ab 2017 mit Darmgesundheit, Mikrobiom und Ernährung beschäftigt. Für meine osteopathische Arbeit heißt das vor allem: Ich erkenne schneller, wann eine Bauchbeschwerde mit den Händen gut erreichbar ist und wann ein anderer Weg der bessere ist. Wer dazu mehr lesen möchte: Das Thema liegt auf meiner zweiten Website harald-erb.de.

Die kPNI vertieft den Gedanken, der schon in der Osteopathie steckt: Der Mensch funktioniert nicht in getrennten Systemen. Nervensystem, Hormone, Immunsystem, Stoffwechsel, Verdauung und Psyche beeinflussen sich fortlaufend.
Stress ist das beste Beispiel. Er findet nicht nur im Kopf statt, sondern verändert Schlaf, Verdauung, Muskelspannung, und meistens auch das Verhalten. Es geht in beide Richtungen: Schlafmangel oder eine Dauerentzündung können dazu führen, dass sich jemand erschöpft und gereizt fühlt. Für die Behandlung heißt das: Ich frage nach Schlaf, Belastung und Alltag, weil beides auf dem Behandlungstisch ankommt.

Ein weiterer Baustein war eine zweijährige NLP-Ausbildung. Was mich angesprochen hat, ist die Arbeit mit Ressourcen: Natürlich muss man verstehen, wo ein Problem herkommt. Entscheidender ist die nächste Frage: Was braucht dieser Mensch, damit er heute anders damit umgehen kann?
Oft sind die Fähigkeiten längst da, nur in anderen Situationen. Für meine Praxis heißt das vor allem eins: Wenn ich Ihnen Übungen mitgebe, suche ich nicht das perfekte Programm, sondern die zwei, drei Dinge, die Sie in Ihrem Tag wirklich unterbringen.

Heute fließt in jeder Behandlung zusammen, was sich über den ganzen Weg entwickelt hat. Der Leistungssport hat mir den Zugang zum Körper gegeben, das Jurastudium das analytische Denken, die Heilpraktikerausbildung den Blick auf den ganzen Menschen. Die Osteopathie ist der Schwerpunkt meiner Praxis, die Faszientherapie und die viszeralen Techniken sind ihre Werkzeuge, und das Wissen um Stress, Schlaf und Ernährung hilft mir einzuordnen, was ich unter den Händen finde.
Entscheidend ist nicht, möglichst viel einzusetzen, sondern herauszufinden, was bei Ihnen wirklich zählt: Was ist vermutlich Ursache, was Folge? Was sollte genauer untersucht werden? Und wo fängt man sinnvollerweise an? Am Ende soll kein kompliziertes Modell stehen, sondern ein klarer Weg, den Sie verstehen.

Ein Punkt hat weniger mit einer Ausbildung zu tun als mit mir selbst: Ich versuche, Menschen möglichst wertfrei zu begegnen. Das heißt nicht, keine Meinung zu haben, ich bilde Hypothesen und treffe Entscheidungen. Aber ich versuche, den Menschen nicht vorschnell festzulegen. Wer jemanden zu schnell einsortiert, sieht nur noch den Ausschnitt: ein Symptom, eine Diagnose, ein Verhalten.
Wenn man dagegen wirklich zuhört, erzählt jemand seine Geschichte. Dann verstehe ich, was ihn geprägt hat, was ihn belastet, worauf er stolz ist, wovor er Angst hat. Dafür braucht es Raum: erzählen können, ohne sofort bewertet zu werden.
Und ich denke integrativ. Schulmedizin, Naturheilkunde und Osteopathie müssen nicht gegeneinander stehen. Wenn eine Beschwerde zuerst ärztlich abgeklärt gehört, sage ich Ihnen das offen. Entscheidend ist, was Ihnen hilft, nicht, aus welcher Schublade es kommt.

Körperliche Beschwerden stehen selten für sich allein. Jemand hebt eine Kiste, der Schmerz schießt in den Rücken. Das Heben war der Auslöser. Die Frage lohnt sich trotzdem: Warum hat der Rücken gerade jetzt so reagiert? War eine Region schon vorher unbeweglich? Hat der Körper lange ausgeglichen? Genauso verschlechtern Stress und schlechter Schlaf die Erholung, und ein dauerhaft belasteter Körper verändert wiederum Stimmung und Belastbarkeit.
Deshalb versuche ich zu verstehen, was bei Ihnen gerade zusammenkommt: Was belastet Sie? Was spielt körperlich eine Rolle? Was lässt sich verändern?
Das Ziel dahinter ist immer dasselbe: Beschwerden lindern, Zusammenhänge verständlich machen und Sie in die Lage versetzen, selbst etwas zu tun.






Gesundheit braucht Zeit und Aufmerksamkeit. Wenn Sie jemanden suchen, der zuhört und nach der Ursache sucht, statt nur das Symptom zu dämpfen, dann lernen wir uns am besten kennen.
Sie müssen sich nicht sofort festlegen: In einem kostenlosen Vorgespräch von 15 Minuten klären wir in Ruhe, ob ich der Richtige für Ihr Anliegen bin. Telefonisch, vor Ort oder per Video.
Metzer Str. 20, 10405 Berlin – Prenzlauer Berg
Telefon: 030 69 815 865