Fersenschmerzen und Fersensporn: Osteopathie in Berlin Prenzlauer Berg

Von Harald Erb, Heilpraktiker · zuletzt aktualisiert am 28. Oktober 2026

Osteopathische Behandlung von Fuß und Sprunggelenk bei Harald Erb in Berlin Prenzlauer Berg

Die Ferse tut weh, oft mittig unter dem Fersenbein, manchmal innen an der Fersenkante oder bis in die Fußsohle. Nicht selten hat ein Ultraschall oder MRT schon einen Fersensporn gezeigt. Manchmal findet sich auch nichts außer einem Druckschmerz.

Ich schaue, was an der Ferse zieht: Fußsohle, Wade, Großzehe und die Belastung. Ehrlich gesagt kommt es bei Fersenschmerzen viel darauf an, was Sie selbst zwischen den Terminen tun. Ein Termin dauert 60 Minuten, freie Termine gibt es meist noch in derselben Woche.

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Was dahinterstecken kann

An der Ferse ziehen viele Strukturen. Diese Zusammenhänge sehe ich in meiner Praxis häufig:

Eine gespannte Fußsohle

Die Sehnenplatte der Fußsohle setzt innen unten an der Ferse an. Steht sie dauerhaft unter Zug, reizt sie den Ansatz. Ein Fersensporn kann eine Folge davon sein, macht selbst aber oft gar keine Beschwerden.

Eine feste Wade

Eine verkürzte Wade zieht über die Ferse an der Fußsohle mit. Das kennt man auch von der Achillessehne. → Achillessehne

Eine steife Großzehe

Bewegt sich das Großzehengrundgelenk wenig, rollt der Fuß schlechter ab, und die Fußsohle wird ungünstig gespannt.

Belastung, Gewicht und Schuhe

Viel Stehen, harter Boden, neue Schuhe, mehr Laufen oder ein paar Kilo mehr können die Ferse zusätzlich belasten.

Empfindliches Bindegewebe

Sehnen sind manchmal nicht nur überlastet, sondern insgesamt empfindlich, etwa wenn Stoffwechsel, Säure-Basen- oder Mineralstoffhaushalt nicht im Gleichgewicht sind. Das kann ein Teil des Ganzen sein. → Mehr auf heilpraktiker-erb.de

Fußsohle und Organe

In der Reflexzonenlehre werden Bereiche der Fußsohle inneren Organen zugeordnet, etwa dem Magen, dem Darm oder der Lunge. Bei Schmerzen an der Fußsohle schaue ich deshalb bei Bedarf auch auf die inneren Organe.

Ferse oder Achillessehne?

Beides liegt nah beieinander und hängt über die Wade zusammen:

  • Ferse unten: Der Schmerz sitzt mittig unter der Ferse oder innen an der Fersenkante und zieht manchmal in die Fußsohle. Typisch sind die ersten Schritte, langes Stehen und Druck auf die Ferse.
  • Ferse hinten: Der Schmerz sitzt an der Achillessehne über der Ferse. Mehr dazu auf der Seite Achillessehne und umgeknickter Fuß.

Was bei Ihnen zutrifft, zeigt die Untersuchung.

Fersenschmerz unten oder Achillessehne: typische Unterschiede
Fersenschmerz unten oder Achillessehne: typische Unterschiede

So gehe ich vor

In der Regel untersuche ich Fuß, Sprunggelenk, Großzehe, Wade und die Beinachse bis zum Becken. Ich löse, was festsitzt, und streiche feste Stellen an Fußsohle und Wade aus. Bei Bedarf schaue ich auch auf die inneren Organe.

Ganz ehrlich: Fersenschmerzen sind oft zäh. Ob und wie schnell es besser wird, hängt viel davon ab, wie regelmäßig Sie dehnen, auch vom Gewicht und davon, wie der Fuß arbeitet. Gleichzeitig ist zu viel auch nicht gut. Das richtige Maß besprechen wir bei Bedarf gemeinsam.

Die Ferse meldet sich bei jedem Schritt? Dann lassen Sie uns anfangen. Termine gibt es meist noch in derselben Woche.

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Was Sie bis zum Termin tun können

  • Fußsohle rollen: im Sitzen einen Tennisball oder eine Faszienrolle langsam unter der Fußsohle hin und her rollen, ein bis zwei Minuten, mit angenehmem Druck.
  • Fußsohle ausstreichen: mit dem Daumen von der Ferse Richtung Zehen streichen.
  • Fußsohle und Großzehe dehnen: 1. Hinknien und die Zehen beider Füße aufstellen, sodass sie nach vorn abknicken. 2. Mit dem Gesäß langsam Richtung Fersen sinken. 3. Die Dehnung unter der Fußsohle etwa 20 bis 30 Sekunden halten, nur so weit es angenehm ist.
  • Wade dehnen und Treppenübung: Anleitungen finden Sie auf der Seite Achillessehne.
  • Maß halten: lieber öfter kurz als einmal zu viel. Was den Schmerz deutlich verstärkt, lassen Sie vorerst weg.
  • Schuhe: Eine gut gepolsterte Sohle kann entlasten.

Wann Sie zuerst ärztlich abklären lassen sollten

Fersenschmerzen sind in den allermeisten Fällen harmlos, auch wenn sie sehr hartnäckig sein können. Bitte lassen Sie sie aber zuerst ärztlich abklären, und zwar umgehend, wenn

  • die Ferse nach einem Sturz, Sprung oder Unfall schmerzt oder Sie kaum auftreten können,
  • die Ferse rot, heiß und geschwollen ist oder Fieber dazukommt,
  • die Fußsohle kribbelt oder taub ist,
  • beide Fersen schmerzen und dazu nachts oder morgens Rückenschmerzen mit Steifigkeit auftreten,
  • der Schmerz auch in Ruhe und nachts stetig zunimmt.
Heilpraktiker Harald Erb - Warum er sich für seine Patienten Zeit nimmt und warum ein vertrauensvolles Verhältnis wichtig ist

Wer Sie behandelt

Mit Fersenschmerzen kommen viele zu mir, oft schon mit einem Ultraschall- oder MRT-Befund. Ich schaue mir dabei den ganzen Fuß und das Bein an. Ich bin seit 2007 Heilpraktiker und habe fünf Jahre Osteopathie studiert, 1.350 Unterrichtsstunden. Meine Praxis liegt in der Metzer Straße 20 in Berlin Prenzlauer Berg.

Fersenschmerzen und Fersensporn: häufige Fragen

Ein kleiner Knochenvorsprung innen unten am Fersenbein, dort, wo die Sehnenplatte der Fußsohle ansetzt. Viele haben einen, ohne es zu merken. Die Beschwerden hängen nicht von seiner Größe ab.

Häufig mittig unter der Ferse oder innen an der Fersenkante, manchmal ziehend bis in die Fußsohle. Typisch ist ein Druckschmerz an einer Stelle.

Über Nacht ziehen sich Wade und Fußsohle etwas zusammen. Die ersten Schritte ziehen dann am Ansatz an der Ferse. Nach ein paar Minuten Gehen wird es oft besser.

Häufig helfen regelmäßiges Dehnen von Fußsohle und Wade, Rollen mit Ball oder Faszienrolle und passende Schuhe. Wie gut es hilft, hängt viel von der Regelmäßigkeit ab, auch vom Gewicht und davon, wie der Fuß arbeitet.

Oft braucht es Geduld, Wochen bis Monate. Mit regelmäßigem, gut dosiertem Dehnen bessert es sich bei vielen.

Manchen helfen Einlagen, die die schmerzende Stelle weich betten und das Fußgewölbe stützen. Ob sie passen, klären Orthopäde oder Orthopädietechniker.

In der Reflexzonenlehre werden Bereiche der Fußsohle inneren Organen zugeordnet, etwa dem Magen, dem Darm oder der Lunge. Ob das bei Ihnen eine Rolle spielt, lässt sich in der Untersuchung mit anschauen.

Manchmal, vor allem wenn Fußsohle, Wade und Großzehe fest sind. Ehrlich gesagt hängt der Erfolg hier stark davon ab, was Sie zwischen den Terminen selbst tun. Ob es bei Ihnen gut anspricht, zeigt sich oft nach wenigen Terminen.

110 € pro Termin, 60 Minuten. Viele gesetzliche Kassen erstatten einen Teil, private Versicherungen häufig den Großteil. → Alles zu Kosten und Erstattung

In der Regel noch in derselben Woche. Über Doctolib sehen Sie alle freien Termine sofort, auch abends, wenn die Praxis geschlossen ist.

Fersenschmerzen? Ich bin für Sie da – in Berlin Prenzlauer Berg

Wenn die Ferse Sie beim Gehen und Stehen ausbremst, melden Sie sich gern. Buchen Sie online, oder rufen Sie an. Und wenn Sie erst einmal hören möchten, ob Osteopathie bei Ihnen sinnvoll ist: 15 Minuten kostenloses Vorgespräch, telefonisch, vor Ort oder per Video.

📍 Metzer Straße 20, 10405 Berlin · Mo–Do 9–19 Uhr, Fr 9–17 Uhr · ☎ 030 69 815 865 · ✉ info@osteopathie-berlin-erb.de · → Ihr Weg zu mir

Quellen und weiterführende Literatur

  • Checkliste Orthopädie, 3. Auflage, Thieme, 2006.
  • Duale Reihe Orthopädie, Thieme.
  • Grifka J u. a.: Sportverletzungen – Sportschäden. Thieme, 2005.
  • Maibaum S u. a.: Therapielexikon der Sportmedizin. Springer, 2006.
  • Erfahrungen aus meiner Praxis in Berlin, seit 2007.